Interaktiver Zahnbefund

Kostenloses Online-Zahnschema-Tool — FDI-, Universal- und Palmer-Nummeriering, bleibende Dentition und Primary Dentition. Keine Anmeldung erforderlich.

Ein Zahnschema (Odontogramm) ist eine standardisierte Darstellung aller Zähne im Mund, die von Zahnärzten und Prophylaxeassistenten verwendet wird, um den klinischen Zustand jedes Zahns zu dokumentieren und zu verfolgen.

Zahnschema
Gebiss
Aktiver Befund (auf einen Zahn klicken, um ihn anzuwenden)

Klicken Sie auf eine Zahnsilhouette oder einen der Kronenflächenkreise zwischen den Zahnreihen. Fahren Sie mit der Maus über einen Zahn, um seinen Namen, seine Nummer und die eingetragenen Befunde zu lesen.

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Karies
Füllung
Fissurenversiegelung
Inlay
Einzelkrone
Kronenfraktur
Wurzelkanalbehandlung
Stiftaufbau-Krone
Brücke
Implantat
Fehlend
Befunde zusammengefasst

Noch keine Befunde erfasst. Wählen Sie oben einen Befund aus und klicken Sie auf die Zähne, um diese zu erfassen.

ZahnschemaUniversal-, FDI- und Palmer-Notation Konverter

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Was ist ein Odontogramm? So funktioniert die Zahnbefundung

Ein Odontogramm ist ein standardisiertes Schema aller Zähne im Mund, mit dem Zahnärztinnen und Prophylaxekräfte den klinischen Zustand jedes Zahns dokumentieren und verfolgen. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: „odonto“ (Zahn) und „gramm“ (Zeichnung oder Aufzeichnung). Anders als eine bloße schriftliche Notiz liefert ein Odontogramm einen sofortigen visuellen Überblick: Behandler, Patient und jede mitbehandelnde Kollegin sehen auf einen Blick, welche Zähne Füllungen, Kronen, Karies oder Implantate tragen und welche fehlen.

Die Zahnbefundung erfolgt bei jeder Untersuchung oder Kontrollsitzung. Der Zahnarzt oder die Assistenz ruft die Befunde Zahn für Zahn auf — von oben rechts nach oben links, dann von unten links nach unten rechts — während eine zweite Person sie im Zahnschema festhält. Moderne Praxissoftware macht daraus eine Ein-Personen-Aufgabe: Die Behandlerin tippt oder klickt jeden Zahn direkt auf einem digitalen Odontogramm auf dem Bildschirm oder Tablet an.

FDI vs. Universal Zahnschema in der Zahnkartierung

Zwei Nummerierungssysteme dominieren die klinische Praxis. Die FDI-Notation (ISO 3950) wird in Europa, Südamerika, Asien und den meisten Ländern der Welt verwendet. Jeder Zahn erhält einen zweistelligen Code: Die erste Ziffer (1–4 für bleibende Zähne, 5–8 für Milchzähne) kennzeichnet den Quadranten, die zweite Ziffer (1–8) identifiziert den Zahn innerhalb dieses Quadranten. So ist der obere rechte erste Molar 16 und der untere linke Eckzahn 33.

Die Universal-Notation (in den USA verwendet) weist jedem bleibenden Zahn eine eindeutige Nummer von 1 bis 32 zu, beginnend mit dem oberen rechten Weisheitszahn (#1) und im Uhrzeigersinn bis zum unteren rechten Weisheitszahn (#32). Zähne der Primärdentition werden mit den Buchstaben A–T bezeichnet. Die Palmer-Notation, die im Vereinigten Königreich, Irland und Australien verwendet wird, schreibt die Position 1–8 (A–E für Zähne der Primärdentition) in eine Klammer, die den Quadranten kennzeichnet. Während Universal für eine einzelne Zahnreihe einfach zu merken ist, ist FDI intuitiver für Quadranten-Querverweise und wird in internationalen Publikationen bevorzugt. Dieses Online-Odontogramm unterstützt alle drei Notationen – wechseln Sie frei zwischen ihnen und die Findings Summary wird entsprechend aktualisiert.

Häufige zahnmedizinische Befunde im Zahnschema

Ein vollständiges Zahnschema erfasst mehr als nur Karies. Restaurationen (Füllungen), Kronen, festsitzende Brücken, Wurzelbehandlungen, Versiegelungen, Implantate sowie fehlende oder extrahierte Zähne werden als Symbole oder Farbcodes dargestellt. Parodontale Befunde – Sondierungstiefen, Rezession, Blutung auf Sondierung, Furkationsbeteiligung – werden oft in einem separaten parodontalen Raster erfasst. Digitale Systeme wie DodoDentist überlagern beide auf demselben Zahndiagramm, um ein vollständiges klinisches Bild zu schaffen.

So erstellen Sie online ein Zahnschema, Schritt für Schritt

Eine korrekte Zahnbefundung erfordert gute Beleuchtung, eine Sonde und ein systematisches Vorgehen. Arbeiten Sie Quadrant für Quadrant und Fläche für Fläche — mesial, okklusal/inzisal, distal, bukkal und lingual — für jeden Zahn. Nennen Sie die Zahnnummer im System, das Ihre Praxis verwendet, danach Fläche und Befund (z. B. „16, MOD-Komposit“). Erfassen Sie vorhandene Restaurationen und neue Karies getrennt, damit die Dokumentation über die Zeit eindeutig bleibt.

Papierbefund vs digitale Zahnbefundung

Papierodonogramme sind in kleineren Praxen und Studentenkliniken noch immer weit verbreitet, aber digitale Dokumentation hat klare Vorteile. Digitale Unterlagen sind lesbar, durchsuchbar und teilbar; sie können mit Röntgenaufnahmen und Behandlungsplänen verknüpft werden; und sie eliminieren Transkriptionsfehler. Cloud-basierte Software wie DodoDentist bietet zusätzlich Terminbenachrichtigungen, Abrechnungsintegration und geräteübergreifenden Zugriff – damit Ihre Unterlagen auf Ihrem Tablet an der Behandlungseinheit, auf Ihrem Desktop an der Rezeption und auf Ihrem Telefon zwischen den Terminen verfügbar sind. Das interaktive Tool auf dieser Seite gibt Ihnen einen Eindruck davon, wie digitale Dokumentation funktioniert, bevor Sie sich für ein vollständiges System entscheiden.

Referenz für Zahndiagramm-Symbole & Abkürzungen

Die folgende Tabelle listet die häufigsten Abkürzungen für Zahnschemas und ihre ausführlichen Bedeutungen auf. Die Konventionen können zwischen Praxen und Ländern leicht variieren.

AbkürzungBedeutung
MOMesio-Occlusal — two-surface filling on the mesial and occlusal faces
DODisto-Occlusal — filling on the distal and occlusal faces
MODMesio-Occlusal-Distal — three-surface filling spanning the full occlusal table
RCTRoot Canal Treatment — pulp removed, canals shaped and filled
ExtExtraction — tooth removed or planned for removal
ImpImplant — titanium fixture placed in the jawbone
CrCrown — full-coverage restoration capping the entire tooth
BrBridge — fixed prosthesis replacing one or more missing teeth using adjacent teeth as abutments
SeSealant — thin protective coating applied to pits and fissures
CaCaries — active tooth decay; may be coded by surface (e.g. Ca-MO)
FFilling / Restoration — amalgam, composite, or other restorative material
PerioPeriodontal disease — bone or attachment loss noted
BOPBleeding On Probing — clinical sign of gingival inflammation
FuFurcation involvement — disease affecting the root fork of multi-rooted teeth

Häufig gestellte Fragen

What is an odontogram?

An odontogram (also called a dental chart or periodontal chart) is a graphical record of the condition of a patient's teeth. Each tooth is drawn schematically and annotated with clinical findings — caries, restorations, crowns, missing teeth, implants, and more — giving the dental team an instant visual overview of oral health status.

What is the difference between FDI and Universal tooth numbering?

The FDI (World Dental Federation) two-digit system is used internationally. The first digit identifies the quadrant (1=upper right, 2=upper left, 3=lower left, 4=lower right) and the second identifies the tooth within that quadrant (1=central incisor, 8=third molar). Universal numbering, standard in the USA, numbers all 32 permanent teeth 1–32 clockwise from the upper right. For example, the upper right first molar is #3 in Universal and #16 in FDI. This tool also supports Palmer notation, used in the UK, Ireland and Australia, which writes the position 1–8 inside a quadrant bracket.

How does digital dental charting compare to paper charting?

Paper charts require manual drawing and are prone to legibility errors; digital charting (like DodoDentist's built-in module) is faster, searchable, and integrates with appointment scheduling, billing, and treatment planning. Paper records must be physically stored; digital records are encrypted and backed up automatically.

What is periodontal charting?

Periodontal charting extends the basic odontogram by recording probing depths (in millimetres) at 6 sites per tooth, furcation involvement, recession, mobility scores, and bleeding on probing. It is used to diagnose and monitor gum disease. This page covers condition charting on a basic odontogram — for full periodontal charting, use the dedicated tool: Periodontal Chart tool

How do I use this odontogram tool?

Select an active condition from the colour-coded palette (e.g. Caries). Then click any tooth on the chart — or one of the crown surface circles between the arches — to apply that condition. The chart is the same anatomical odontogram DodoDentist uses in the clinic, so a crown condition tints the crown, a root canal draws a canal line down the root, an implant draws its threads, and a missing tooth becomes a dashed outline. The Findings Summary updates in real time. To clear a tooth, select "Healthy" then click the tooth. Press Reset to start a fresh chart.

Can I download or print the odontogram?

Yes. Click Download PDF above the chart and enter your email or WhatsApp number: we send you a print-ready PDF of your odontogram, its legend and your findings summary, with space for the patient's name and notes. You can also use your browser's Print function (Ctrl+P on Windows, Cmd+P on Mac).

Is this tool suitable for professional use?

This online odontogram is designed for educational use, demonstrations, and quick reference. For full clinical charting integrated with patient records, treatment plans, billing, and multi-user access, use DodoDentist's professional dental practice management software.

What is the difference between primary and permanent dentition?

Primary dentition (deciduous, baby, or milk teeth) consists of 20 teeth that erupt between ages 6 months and 3 years. They are gradually replaced by the 32 permanent teeth from age 6 onward. This tool supports both dentitions; toggle the Dentition switch to switch between them.

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DodoDentist ist kostenlos zum Starten. Vollständiges digitales Odontogramm, Patientendaten, Terminplanung und Abrechnung an einem Ort.

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